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Samstag, 24. September 2016

von Thailand nach New Zealand via Kuala Lumpur und Coolangatta



Wir haben dieses Jahr unsere Zeit in Südostasien etwas reduziert, haben aber dafür den Hotelstandard etwas aufgerüstet, was uns dann wohl insgesamt doch wieder mehr kostet. 


Dieser kopflose Kollege watschelte vor meinem Liegestuhl vorbei, bis er mich bemerkte und in den Pool floh und sich auf der anderen Seite des Pools niederlegte. Fünf Minuten später hechtete er wieder in den Pool und kam mit einem Frosch (den er dann auch gleich runterwürgte) im Maul wieder aus dem Wasser.




In der Nebensaison (hier in Thailand Green Season genannt) bekommt man wirklich tolle Hotels für die man in Bern nicht mal die Jugendherberge für zwei Personen bezahlen könnte! Und das immer inklusive grosszügigem Frühstücksbuffet.

Und die Frühstücks sind nicht ohne.  Zehn verschiedene Fruchtsäfte, Cafe Latte oder Cappuccino, Chicken Curry, mehrere Sorten Brot (z.B. Silserbrötli), Zimtschnecken, Emmentaler, Gorgonzola,  u.s.w., um nur ein paar Kleinigkeiten zu erwähnen.

Ist ja selbstredend, dass man sich jeden Morgen über(fr)isst, selbst wenn man sich schlussendlich etwas mässigte. Da das Morgenessen nur bis 10.30 (einmal sogar nur bis 10.00) zu haben ist, sind wir eigentlich noch gar nicht so richtig bereit für ein Morgenessen und ausschlafen liegt da natürlich auch nicht mehr drin.

Hier einfach mal ein paar Fotos von unseren Hotels in Khao Lak.

 einer der fünf Pools im Moracea


Garten im Moracea

Chong Fah Resort


 Garten im Pullman Khao Lak


 irgendeine aufgabenlose Dekoration mit wunderbaren Bismarckpalmen dahinter

 sogenannter Spa Pool (einer von ca fünf Pools) im Pullman Khao Lak
der sogenannte Spa Pool (keine Kinder unter 16 Jahren erlaubt) von der anderen Seite

im Park des Pullman (in der Hütte war auch noch Wasserkocher und Tee)


und nochmals Pullman


Morgenessen im Outrigger



Elefantensitzung mit Kröte als Gastredner


auf der Tsunami-Fluchtroute in Khao Lak


Pak Weep Beach



Ueber diese wacklige Brücke musste man gehen, wenn man die Restaurants auf der anderen Seite aufsuchen wollte (sogar mit Beleuchtung am Abend). Das Wasser dazwischen ist tiefer als man denken würde. Ich geh mal davon aus, die Brücke wurde nach dem Tsunami gebaut.



Ja ja die vom Himmel fallenden Fruchtbäume, immer wieder ein Problem in Asien, gut dass man die Leute warnt davor.





Inzwischen sind wir auch schon wieder in Neuseeland und haben unseren ersten Flug mit Air Asia X Flatbed hinter uns. Auch dieser Flug kann ich nur wärmstens empfehlen, da stimmt Preis-Leistung noch. Das erste Mal, dass ich in einem Flugzeug auf dem Bauch schlafen konnte.


Wir haben den gleichen Flug bereits wieder für nächstes Jahr gebucht. Noch ein erstes Mal, das erste Mal, dass ich einen Flug über ein Jahr im voraus gebucht habe (das Angebot war einfach unwiderstehlich).




Das Einchecken in Phuket für den Flug mit Malaysia Airlines nach Kuala Lumpur war eine glatte Katastrophe. Erst eine halbe Stunde anstehen nur um das Gepäck abzugeben, nachdem man schon online eingecheckt hat. Dann 90 Minuten anstehen nur für die Passkontrolle (man stelle sich die Warteschlange vor). In der Schlange waren Horden von Russen, die immer wieder versuchten vorzudrängeln. Als dann schliesslich auf der anderen Seite der Passkontrolle eine Frau (von der Airline oder vom Flughafen?) die glorreiche Idee hatte, ein Schild des russischen Fluges in die Höhe zu halten, war es um Anstand und Ordnung geschehen. Die Russen drängten Stampede-ähnlich nach Vorne und das Chaos war perfekt. Vom Flughafenpersonal oder sogar Sicherheitsleute niemand in Sicht, (ausser den paar Leutchen, die die Pässe in aller Seelenruhe kontrollierten, aber die haben nicht mal den Kopf gedreht). Wahrscheinlich hätten die Russen einfach durchmarschieren können und niemand hätte sie aufgehalten. Ganze Horden standen nun direkt vor jedem Passkontroll-Schalter, was ich noch nicht mal annähernd je erlebt habe.

Wir waren dann etwa 5 Minuten vor Abflug beim Abflug-Gate. Da wir aber noch lange nicht die letzten waren und noch viele Leute fehlten, hatte der Flug dann ca 40 Minuten Verspätung. Dafür mussten wir dann beim Aussteigen bei der Passkontrolle in Kuala Lumpur nur 40 Minuten warten!

Und krasser kann der Gegensatz nicht mehr sein. Bei der Passkontrolle im Kuala Lumpur Budget Terminal mussten wir nicht nur nicht warten, nein, wir konnten uns den Zollbeamten sogar aussuchen, so viele freie Schalter (und wenig Leute) hatte es.



Die Zwischenlandung auf dem kleinen Flughafen in Coolangatta (Gold Coast, Australien) war interessant und familiär. Zum Boarden auf dem Rollfeld lief man erst durch einen Gang im Flughafen, wobei die Tür zum Rollfeld dann einfach abgeschlossen war und es schon zum Stau im Gang kam! Auch das ein Novum für mich.

Und zu guter letzt die Ankunft in Auckland war traumhaft. Weder bei der Passkontrolle noch beim Gepäck und nicht mal beim notorischen Zoll mussten wir warten. So sollte es doch immer sein.





Frage des Tages: auf welchem Bild befindet sich die Ameise?

Freitag, 26. April 2013

Ein Tag und noch ein bisschen mehr im Leben eines Travellers

Inzwischen sind wir wohlerhalten, aber doch etwas müde in Phuket angekommen. Unsere Reise von Auckland nach Phuket war etwas stressiger, als dass wir das eigentlich geplant hatten.

Auch meine Schilderung ist etwas länger geworden als geplant, aber eine Kurzversion macht irgendwie keinen Sinn.

Das ganze "Problem" startete schon ein paar Tage vor Abflug, als ich mal im Internet unsere Flüge checkte und da etwas überraschend sah, dass die Airline (Qantas) den zweiten der beiden Teilflüge (Auckland-Sydney und Sydney-Singapur) mal um zweieinhalb Stunden nach vorne verschoben hat. Na gut ist ja nicht so schlimm. Nun sah aber unser Flugplan so aus, dass wir um ca 14.30 in Sydney ankämen, unser Anschlussflug (alles Qantas) von Sydney nach Singapur aber um 13.15 losfliegt! Das kann ja irgendwie nicht funktionieren. Also kontaktierte ich Qantas (bzw wohl ein Callcenter in Indien), die das alles völlig unproblematisch sah und uns für die erste Teilstrecke auf einen früheren Flug buchte, was dann halt mit vier Stunden Aufenthalt in Sydney verbunden ist. Na gut ist ja nicht so schlimm. Ich frage mich nur, was wäre passiert, wenn ich mich nicht gemeldet hätte?

So mussten wir also morgens um sechs am Flughafen in Auckland sein. Immerhin fuhr uns Jean mit dem Auto hin und wir mussten nicht noch auf den Bus mit dem Gepäck. Bald mal wurde auf der Anzeigetafel angezeigt, dass unser Flug nach Sydney Verspätung hat. Na gut ist ja nicht so schlimm. Schliesslich wurde der Flug auf 10.00 verschoben, also zwei Stunden später als geplant. Na gut, ist ja nicht so schlimm, wir hätten ja eh 4 Stunden Aufenthalt in Sydney. Immerhin konnte man dann beim Transferdesk einen 15-$ Verpflegungsgutschein abholen (was bestimmt nicht alle mitbekommen haben). Wobei es ja für 15 Dollar am Flughafen nicht viel mehr als ein Kaffee und einen Muffin gibt.

Um 10.00 war aber nichts mit Abflug und keiner wusste was los ist. Ca 10.15 kam dann eine Durchsage, dass wir um 10.45 weiter informiert würden. Ausser unserem Flug nach Sydney war übrigens auch noch ein Qantas-Flug nach Melbourne (der fast gleichzeitig hätte fliegen sollen) betroffen. Um 10.45 kam überhaupt keine Information und um ca 11.00 wurde mitgeteilt, dass der Flug nach Melbourne um 12.00 fliegen soll. Von unserem Flug nach Sydney kein Wort. Zwischenzeitlich konnte man auch wieder mal einen Verpflegungsgutschein abholen, diesmal aber nur noch 12 Dollar, warum wissen die Götter des Qantas-Krisenregimes. Inzwischen war auch klar, dass der Anschlussflug in Sydney ohne uns losfliegen wird. Zudem hatten wir ja auch noch ein Hotel in Singapur gebucht und einen frühen Flug am nächsten Morgen nach Phuket.

Ich nahm mir dann mal die Mühe auf der Qantas-Website nach Informationen zu suchen und fand relativ einfach, dass unser Flug nach Sydney ersatzlos gestrichen wurde. Ich fand auf der Website aber auch relativ einfach, dass es um 13.00 einen (anderen) Flug nach Melbourne gibt und von da ein Flug weiter nach Singapur. Mit dieser Information und der Hoffnung, dass man uns auf diesen Flug buchen wird, gingen wir zum Transferdesk. Uns wurde jedoch mitgeteilt, Aenderungen können erst gemacht werden, wenn unser Flug unterwegs ist (und ich ja wusste, dass der gar nie unterwegs sein wird). Selten so was stupides gehört. Das Personal am Transferdesk wusste noch nicht mal, dass der Flug bereits abgesagt wurde.

Kurz vor 12.00 kam dann die erwartete Mitteilung, dass der Flug nach Sydney gestrichen wurde. Inzwischen wusste man auch von irgendwo her, dass die beiden Flugzeuge über Nacht am Boden scheinbar von einem Blitz getroffen wurden, oder so ähnlich. Der ganzen Meute wurde dann mitgeteilt, dass man das eingecheckte Gepäck wieder am Laufband 4 abholen kann und damit quasi wieder in Neuseeland "einreisen" soll. Zudem wurden wir noch informiert, dass die Reise um 17.55 mit einem Emirates-Flug (Emirates ist eine Partnergesellschaft von Qantas) weitergehen soll und in Sydney würde dann für alle neue Arrangements gemacht. Und wir bekamen einen weiteren Verpflegungsgutschein, diesmal wieder 15 Dollar. Wir mussten selbstverständlich auch wieder ein Einreise-Formular ausfüllen, obwohl die meisten Fragen darauf den Umständen entsprechend ziemlich absurd waren. Man kann nichts nach Neuseeland reinbringen, wenn man gar nicht aus Neuseeland raus war. Und wie soll man die Frage "wie lange war man von NZ weg?" beantworten?

Nachdem alle wieder "eingereist" waren, wurde natürlich auch gleich der kleine Qantas-Schalter im Eingangsbereich belagert und es bildete sich eine lange Kolonne, wobei unsere Position nicht allzuschlecht war. Die drei Damen am Desk waren durchaus freundlich, wirkten aber doch etwas überfordert mit dem Ansturm. Um die Lage etwas zu entspannen, bat man Gaby und mich, doch per Telefon mit Qantas Kontakt aufzunehmen, immerhin gab man uns eine 0800-Gratisnummer. Nach einem halbstündigen! (wovon 20 Minuten aus Warten bestand) ergiebigen Telefonat mit einer freundlichen (wohl echten) Qantas-Angestellten  hatten wir neue Flugbuchungen, und zwar mit Qantas um 18.45 nach Melbourne und von da plötzlich mit einem Singapore Airlines Nachtflug nach Singapur. Dieser Flug wäre 6 Uhr morgens in Singapur und somit im Timing perfekt für unseren Weiterflug nach Phuket. Mir wurde auch noch ein Jet Star Flug (was ein ziemliches Downgrading wäre, da es da Verpflegung und Unterhaltung nur gegen Aufpreis gibt) oder ein Air New Zealand Flug nach Melbourne angeboten. Interessant, was plötzlich für Möglichkeiten auftauchen.

Mit diesen neuen Flugdaten gingen wir also gute 9 Stunden nach dem ersten Einchecken wieder mit Gepäck zu den Check-In-Schaltern der Qantas, wobei es dort inzwischen auch eine ziemlich lange Kolonne hatte. Schlussendlich kamen wir doch noch an die Reihe und uns wurde freundlicherweise mitgeteilt, dass der Flug nach Melbourne Verspätung hat und nicht sicher wäre, ob wir in Melbourne  den Anschlussflug nach Singapur erreichen! Ein wahrhaftiges Déjà Entendu! Dass dieser Flug nach Melbourne Verspätung hatte, war allerdings ziemlich logisch, es war nämlich derselbe Flieger (was war natürlich nicht wussten), der am Morgen bzw Mittag mit 4 Stunden Verspätung abflog. Demzufolge war der auch wieder viel zu spät zurück in Auckland.

Wir checkten also nicht ein und gingen wieder zum Qantas-Desk (wo die Kolonne nun nicht mehr so lang war) und fragten nach, ob man nun doch den Air New Zealand Flug nach Melbourne haben könnte. Konnte man nicht, aber man organisierte uns ein Flug mit Emirates nach Melbourne, Abflug 17.50, ziemlich genau zum 12-Stunden-Jubiläum unseres Flughafendaseins. Ein freundlicher Emirates-Mitarbeiter, der (zufällig?) am Qantas-Schalter stand, führte uns zum Emirates-Schalter (wo keine Kolonne war) und buchte uns den Flug und stellte auch sicher, dass das Gepäck direkt nach Singapur geht. Da Emirates und Singapore Airlines nicht enger miteinander verbunden sind, war es allerdings nicht möglich bereits Boardingpässe für den Melbourne-Singapur-Flug zu bekommen. Dann also weiter zum Emirates-Check-In Schalter wo selbstverständlich wieder eine längere Schlange war. Beim Einchecken sagte man uns, der Flieger sei so voll, dass man uns nicht 2 Sitze nebeneinander geben könnte.

Schliesslich  warteten wir also auf den Abflug nach Melbourne und staunten etwas erstaunt fest, dass da ein Airbus A380 bereit stand. Der A380 ist das grösste Passagierflugzeug (über 500 Sitzplätze) überhaupt und wir sind bisher noch nie mit einem solchen geflogen.

Airbus A380-800 von Emirates

Wir fragten dann, ob wir nicht doch zusammen sitzen könnten und man gab uns zwei Sitze in Reihe 88 (!), das heisst absolut zuhinterst (im Flug nach Phuket sassen wir dann übrigens in Reihe 1, also absolut zuvorderst), gleich hinter uns war die Treppe in den ersten Stock. Anscheinend wird die Reihe normalerweise nicht vergeben, so hatten wir die drei Sitze für uns.

Der vierstündige Flug war ganz angenehm und in Melbourne hatte wir ja genügend Zeit uns eine Bordkarte zu besorgen. Als wir die Transitzone im Melbourne Airport erreichten, merkten wir bald mal, dass es da absolut keine Schalter hat, nur Läden und Abfluggates, also kein Transferdesk, nicht mal ein Helpdesk, ziemlich kümmerlich. So warteten wir bis 45 Minuten vor Abflug, als sich endlich jemand bemühte zum Abfluggate zu kommen, und so kamen wir dann doch noch zu einer Bordkarte.

Wir stellten dann fest, dass wir nach Singapur gleich nochmals mit einem A380-Monster flogen. Der Flug war wiederum sehr angenehm und wir kamen pünktlich morgens um 6 an, so dass wir auch keine Probleme mit dem Weiterflug nach Phuket hatten. Ein kitzekleines Problem kam aber doch noch. Wir waren noch die letzten beim Gepäckband, aber unser Gepäck war nicht da. Wir fragten dann eine nette Flughafenmitarbeiterin, die sich gleich erkundigte und uns mitteilte, es käme noch Gepäck. Also warteten wir und siehe da, nach ein paar Minuten kam tatsächlich noch was, genau ein Gepäckstück, mein alte Reisetasche. Gaby musste dann ein Formular ausfüllen und man teilte uns mit, dass ihre Tasche dann direkt ins Hotel nach Phuket geliefert wird. Was dann tatsächlich noch am geichen Tag geschah. Schlussendlich haben wir sogar noch Geld gespart, da wir das Hotel in Singapur nicht mehr benötigten und man uns auch nichts belastete (nicht zu vergessen die je 42-$ Essens-Gutscheine). War ja alles gar nicht so schlimm.

Hier aber noch etwas leichtere Kost mit ein paar willkürlichen Fotos.

 Karon Beach 

nochmals Karon Beach

Strasse im Zentrum von Karon

vom Frühstückstisch

 

kurz vor Sonnenuntergang